1929

Gründung unseres Vereins

1929 verkaufte Nikolaus Felix Graf von Luckner(*) mit Billigung seiner verwitweten Mutter Mathilde geb. Zink, die Fläche als so genanntes Grabland an die Stadt Dresden zur Nutzung für Arbeitslose, da es für den landwirtschaftlichen Bedarf nicht geeignet war. Auf diesem Brachland wurde dann im selben Jahr unser Verein gegründet. Mühsam musste der Boden fruchtbar gemacht werden, dies bedeutete viel Einsatz und Arbeitskraft, da es sich bei dem Boden um einen schweren Lehmboden mit Plänereinschlüssen, also Steinablagerungen handelte. In dieser Zeit dienten die Kleingärten vorwiegend zur Selbstversorgung. Es mangelte ab 1929 aufgrund der Weltwirtschaftskrise an allem. Viele Arbeiter und Arbeitslose litten an Hunger und Mangelernährung...

1932-1946

Kurz bis nach dem Krieg

1932 konnten endlich zwei Brunnen, welche sich heute noch in der Anlage befinden, gebohrt werden. Allerdings gab es mit der Wasserqualität Probleme. Das Wasser musste monatlich von einem Labor in Dresden auf seine Trinktauglichkeit überprüft werden. Auch der zweite Weltkrieg ging an dem Verein nicht spurlos vorbei. Es fanden in der Umgebung des Kleingartenvereins zum Teil erbitterte Kämpfe statt. Im westlichen Teil der Anlage wurde nach dem Krieg ein Flakgeschütz ausgegraben, das nach mündlichen Überlieferungen nicht mehr zum Einsatz gekommen war. Nach Ende dieser Zeit begann der Aufbau der Deutschen Demokratischen Republik. Im Jahr 1946 wurden in die einzelnen Gärten Wasserrohre verlegt und der Laubenbau begann...

1946-1990

Unser Kleingartenverein zu DDR-Zeiten

Obwohl es zu DDR Zeiten überall an Baumaterialien mangelte, entstanden zum Teil massive Gartenhäuser mit Terrassen, von denen man auch jetzt die schöne Sicht genießen kann. Als in der DDR die Zeit des Fernsehens kam, in der das "Westfernsehen" nicht erwünscht und besonders in Dresden zum Teil auch nicht zu empfangen war, wusste man sich im Verein zu helfen. Am höchsten Baum im Gelände wurde eine Antenne (auch als Ochsenkopf bekannt) installiert. Durch die günstige Westhanglage war dadurch ein Fernsehempfang der zwei DDR-Programme, aber auch anderer "nicht erlaubter" Sender möglich.

1990-2018

Der KGV Bergfrieden Gompitz e.V. - nach der Wende bis heute

 Im Jahr 2000 mussten im Zuge des Autobahnbaus in Gompitz drei Gärten aufgegeben werden. Es fielen 1700 m² Land des Kleingartenvereins den Umgestaltungsmaßnahmen zum Opfer. Wie auch in anderen Kleingartenvereinen wird im KGV Bergfrieden Gompitz e.V. auch heute noch erneuert und umgebaut. So wurde im Jahr 2008 mit einer umfangreichen Reparatur der Elektroanlage begonnen. Am 24. bis 26. Juli 2009 fand das 80 jährige Jubiläum statt, mit einem Vereinsfest haben wir im Jahr 2009 an die bisherige Tradition angeknüpft..

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Die Geschichte unseres Vereins in Bildern

1929 Gedenkstein Graf Luckner

Die Gründung unseres Vereins

Die Anfangszeiten

Gretel die gute alte Seele des Vereins

DDR-Zeiten

Mitgliedsbuch unseres Vereins über den Kreisverband

Nach der "Wende" ab 1990

80 Jahre KGV Bergfrieden Vereinsfeier in 2009